4291 – ANA 18 LINE

Highlights
- Nachweis von IgG-Antikörpern gegen 18 nukleäre und zytoplasmatische Antigene
- Line-Immunoassay für die gleichzeitige Untersuchung mehrerer Antigene
- Qualitätsgesicherte Handhabung in Routinelabors
- Gebrauchsfertige Teststreifen mit Positiv-, Negativ- und Konjugatkontrollen
- Liefert klare visuelle Ergebnisse mithilfe einer Auswertungsvorlage
- Unterstützt die Diagnose von systemischen autoimmunen und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
- Der parallele Nachweis von DFS-70-Antikörpern ermöglicht die Unterscheidung von positiven IFA-Mustern ohne klinische Relevanz
- Automatisiert
- CE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der ANA 18 LINE ist ein qualitativer Line Immunoassay zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene (dsDNA, Nukleosomen, Sm, Sm/RNP, Ribosomen, Histone, U1-snRNP, SS-A 60, SS-A, SS-B, Scl-70, PM/Scl, CENP-A/B, PCNA, Jo-1, M2, DFS-70 und f-Aktin) in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von systemischen rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriums-medizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Der Nachweis von Autoantikörpern in Patientenproben wie Serum oder Plasma ist ein zentraler Bestandteil der Diagnostik systemischer Autoimmunerkrankungen. Diese Antikörper liefern wertvolle Informationen über das Vorliegen einer Erkrankung, deren Verlauf, Schweregrad und mögliche Organbeteiligungen. Besonders wichtig sind Antikörper, die gegen Bestandteile des Zellkerns gerichtet sind, da sie charakteristisch für bestimmte Autoimmunerkrankungen sind.
Beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) treten häufig Anti-dsDNA- und Anti-Smith-Antikörper auf. Beim Sjögren-Syndrom sind Antikörper gegen SS-A/Ro und SS-B/La typisch. Patienten mit progressiver systemischer Sklerose (PSS) zeigen meist Scl-70-Antikörper, während bei der gemischten Bindegewebserkrankung (MCTD) Anti-U1-RNP-Antikörper gefunden werden. Rheumatoide Arthritis (RA) geht oft mit Rheumafaktor und Anti-CCP-Antikörpern einher, und Dermatomyositis zeigt häufig Anti-Mi-2- oder Jo-1-Antikörper.
Die serologische Bestimmung dieser Autoantikörper ist gut etabliert, da sie eine schnelle und zuverlässige Orientierung ermöglicht. In Verbindung mit klinischen Befunden und weiteren Laborparametern erlaubt sie eine differenzierte Diagnose, unterstützt die Therapieentscheidung und kann den Krankheitsverlauf überwachen. Moderne Verfahren wie indirekte Immunfluoreszenzassays oder Multiplex-Methoden erhöhen die Sensitivität und Spezifität des Nachweises und tragen dazu bei, verschiedene Autoimmunerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Publikationen
Produktspezifikationen
| Titel | ANA 18 LINE |
| Produktcode | 4291 |
| Indikation | Systemische entzündlich-rheumatische Erkrankungen |
| Beschreibung | Line Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene in humanem Serum |
| Format | Teststreifen beschichtet mit dsDNA, Nukleosomen, Sm, Sm/RNP, Ribosomen, Histon, U1-snRNP, SS-A 60, SS-A 52, SS-B, Scl-70, PM/Scl, CENP-A/B, PCNA, Jo-1, M2, DFS-70 und f-Actin |
| Gesamte Inkubationszeit | 80 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 20 x 18 |
Öffentliche Downloads
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