8049 – Anti-MuSK IFA

Highlights
- Qualitative und semiquantitative Bestimmung von IgG-Antikörpern gegen MuSK
- Gebrauchsfertige Substrat-Objektträger und Reagenzien
- Qualitätsgesicherte Handhabung in Routinelabors
- Manuelle Inkubation bei Raumtemperatur
- Hilft bei der Diagnose des Antiphospholipid-Antikörper-Syndroms (APAS)
- Verwendung von transfizierten HEp-2-Zellen, die das MuSK-Antigen exprimieren
- Nachweis von Cardiolipin-Antikörpern im Zusammenhang mit β2-Glykoprotein I
- Hohe Präzision und Linearität für Myasthenia gravis
- CE-gekennzeichnet
- Entwickelt für den manuellen professionellen Einsatz in der In-vitro-Diagnostik
Zweckbestimmung
Der Anti-MuSK IFA ist ein Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen und semi-quantitativen Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen muskel-spezifische Tyrosin Kinase (MuSK) auf HEp-2 Zellen. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von Myasthenia gravis (MG) in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Überblick über Myasthenia gravis
Myasthenia gravis (MG) ist eine chronische neurologische Autoimmunerkrankung, die durch eine gestörte Signalübertragung an der neuromuskulären Endplatte gekennzeichnet ist. Diese Störung führt zu Muskelschwäche und erhöhter Ermüdbarkeit der betroffenen Muskulatur, wobei sowohl die okuläre Muskulatur (Augenlider, Augenbewegungen) als auch die allgemeine Skelettmuskulatur betroffen sein kann.
Pathophysiologie und Autoantikörper
Die Erkrankung wird durch Autoantikörper verursacht, die gegen Komponenten der motorischen Endplatte gerichtet sind. In etwa 85 % der Patienten lassen sich Autoantikörper gegen den Acetylcholinrezeptor (AChR) nachweisen, die die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel blockieren oder den Rezeptor zerstören. Bei 1–10 % der Patienten treten Antikörper gegen die muskelspezifische Tyrosinkinase (MuSK) auf, während in weiteren Fällen niedrige Affinität-AChR-Antikörper oder Antikörper gegen das Lipoproteinrezeptor-verwandte Protein 4 (LRP4) festgestellt werden.
Diagnostik
Die Diagnose von MG stützt sich auf den Nachweis dieser Autoantikörper in Serum oder Plasma, ergänzt durch klinische Untersuchungen und elektrophysiologische Tests. Die Analyse von AChR-, MuSK- und LRP4-Antikörpern ermöglicht nicht nur eine gezielte Diagnosestellung, sondern auch die Differenzierung von Subtypen der Erkrankung, die unterschiedliche Verlaufsformen, Therapien und Prognosen aufweisen.
Eine frühzeitige Erkennung der spezifischen Autoantikörper ist entscheidend, da sie eine gezielte Immuntherapie und symptomatische Behandlung ermöglicht, wodurch die Muskelfunktion erhalten und Komplikationen wie myasthenische Krise oder respiratorische Insuffizienz verhindert werden können.
Publikationen
Produktspezifikationen
| Titel | Anti-MuSK IFA |
| Produktcode | 8049 |
| Indikation | Myasthenia gravis |
| Beschreibung | Immunfluoreszenzassay (IFA) zur Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen muskelspezifische Tyrosinkinase |
| Format | Objektträger beschichtet mit transfizierten HEp-2 MuSK-Zellen und nicht transfizierten HEp-2-Zellen |
| Gesamte Inkubationszeit | 80 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 60 (10 x 6) |
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