5021 – DotDiver HepAK 7 plus

Highlights
- Nachweis von IgG-Autoantikörpern gegen leberspezifische Antigene (M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA, F-Aktin)
- Unterstützt die Diagnose von Autoimmunerkrankungen der Leber (AIH, PBC, PSC) in Verbindung mit klinischen und labortechnischen Befunden.
- Ermöglicht die Beurteilung des Fortschreitens einer primären biliären Zirrhose (PBC) anhand von gp210- und sp100-Antikörpern, die mit dem Risiko eines Leberversagens oder einer Lebertransplantation in Verbindung stehen.
- Verwendet das Dot-Immunoassay-Prinzip mit antigenbeschichteten Teststreifen und kolorimetrischer Detektion für die quantitative Antikörperaktivität.
- Gebrauchsfertige Teststreifen und Kartuschen für konsistente, reproduzierbare Ergebnisse.
- Geeignet für routinemäßige Labortests.
- CE-gekennzeichnet.
Zweckbestimmung
Der DotDiver HepAK 7 plus ist ein qualitativer Dot Immunoassay zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen Leber-spezifische Antigene (M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA und F-Aktin) in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von autoimmunen Lebererkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für die halbautomatisierte Anwendung mit dem DotDiver Instrument bestimmt. Der DotDiver HepAK 7 plus ist für den professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Autoimmune Lebererkrankungen
Primäre autoimmune Lebererkrankungen (PAL) umfassen Erkrankungen wie die autoimmune Hepatitis (AIH), die primär biliäre Zirrhose (PBC) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC). Diese Erkrankungen zeichnen sich – ebenso wie andere chronische Lebererkrankungen – durch eine autoimmune Pathogenese aus, bei der das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen der Leber reagiert. Ein typisches Merkmal ist dabei das Auftreten spezifischer Autoantikörper, die wichtige Hinweise auf das zugrunde liegende Krankheitsbild geben können.
Bedeutung der Autoantikörperdiagnostik
Vor der Diagnose einer autoimmunen Lebererkrankung sollte zunächst eine infektiöse Ursache, beispielsweise eine virale Hepatitis, ausgeschlossen werden. Anschließend spielt die Bestimmung spezifischer Autoantikörper eine zentrale Rolle bei der diagnostischen Abklärung. Serologische Untersuchungen ermöglichen eine bessere Differenzierung zwischen verschiedenen Formen autoimmuner Lebererkrankungen und unterstützen die klinische Bewertung der Erkrankung.
Charakteristische Antikörperprofile
Die einzelnen Erkrankungen weisen unterschiedliche serologische Marker auf. Bei der primär biliären Zirrhose (PBC) ist das Auftreten von Antikörpern gegen mitochondriale Antigene, insbesondere gegen das M2-Antigen, charakteristisch. Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist dagegen häufig mit ANCA-Mustern assoziiert, die serologisch, beispielsweise mittels indirekter Immunfluoreszenz auf Neutrophilen, nachgewiesen werden können und oft mit darmbezogenen Symptomen einhergehen.
Bei der autoimmunen Hepatitis (AIH) treten verschiedene Autoantikörper auf, darunter antinukleäre Antikörper (ANA), Antikörper gegen glatte Muskulatur (ASMA), Antikörper gegen mikrosomale Leber- und Nierenantigene (LKM) sowie Antikörper gegen das lösliche Leberantigen (SLA). Der Nachweis dieser Antikörper trägt wesentlich zur Diagnosestellung und Differenzierung der verschiedenen Formen autoimmuner Lebererkrankungen bei.
Produktspezifikationen
| Titel | DotDiver HepAK 7 plus |
| Produktcode | 5021 |
| Indikation | Autoimmunerkrankungen der Leber |
| Beschreibung | Dot-Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen leberspezifische Antigene in humanem Serum |
| Format | Teststreifen beschichtet mit hochgereinigtem M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA und F-Actin |
| Gesamte Inkubationszeit | 64 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 24 x 7 |
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