5015 – DotDiver CeliAK IgG

Highlights
- Nachweis von IgG-Antikörpern gegen deamidiertes Gliadin (d-Gliadin) und Gewebetransglutaminase (tTG)
- Qualitativer Dot-Immunoassay zur Unterstützung der Diagnose von Zöliakie in Kombination mit klinischen und Laborbefunden
- Halbautomatische Verarbeitung mit dem DotDiver-Gerät für standardisierte, reproduzierbare Ergebnisse
- Ermöglicht den gleichzeitigen Nachweis mehrerer Antigene auf einem Teststreifen
- Hohe diagnostische Relevanz mit etablierten serologischen Markern für Zöliakie
- Gebrauchsfertige Teststreifen, Kartuschen und Reagenzien für einen effizienten Arbeitsablauf
- Geeignet zur Überwachung des Fortschreitens der Zöliakie und der Einhaltung einer glutenfreien Ernährung
- Automatisierbar
- CE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der DotDiver CeliAK IgG ist ein qualitativer Dot Immunoassay zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen deamidiertes Gliadin (d-Gliadin) und Gewebstransglutaminase (tTG) in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von Zöliakie in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für die halbautomatisierte Anwendung mit dem DotDiver Instrument bestimmt. Der DotDiver CeliAK IgG ist für den professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Zöliakie und Schädigung der Dünndarmschleimhaut
Dünndarmschäden, die zu einer sogenannten „flachen“ Schleimhaut führen, sind charakteristisch für Zöliakie beziehungsweise Glutensensitivität. Durch die Zottenatrophie wird die Oberfläche der Dünndarmschleimhaut stark reduziert, wodurch die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigt wird. Infolgedessen kommt es häufig zu einer Malabsorption, die mit einem Mangel an wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und anderen Nährstoffen einhergehen kann. Typische Folgen sind Gewichtsverlust, Müdigkeit oder Mangelerscheinungen.
Die Diagnose der Zöliakie basiert in der Regel auf einer Kombination aus klinischen Befunden, serologischen Untersuchungen und einer Dünndarmbiopsie. Vor Beginn einer glutenfreien Ernährung zeigt die histologische Untersuchung der Dünndarmschleimhaut meist eine abgeflachte Schleimhautstruktur. Nach Einhaltung einer glutenfreien Diät kann sich die Schleimhaut jedoch teilweise oder vollständig regenerieren, was die Diagnose zusätzlich unterstützt.
Rolle von Gliadin und serologischen Markern
Als zentraler Auslöser der Erkrankung gilt die alkohollösliche Fraktion des Glutens, das sogenannte Gliadin. Dieses Protein wirkt als Substrat der Gewebetransglutaminase und kann sich zu hochmolekularen Komplexen vernetzen. Dadurch werden sowohl zelluläre als auch humorale Immunreaktionen aktiviert, die schließlich zu den entzündlichen Veränderungen der Dünndarmschleimhaut führen.
Für die serologische Diagnostik der Zöliakie haben sich insbesondere Antikörper gegen deamidiertes Gliadin sowie gegen endomysiale Autoantigene als wichtige Marker etabliert. Die Bestimmung von IgA- und IgG-Antikörpern gegen deamidiertes Gliadin sowie der Nachweis von IgA-Antikörpern gegen endomysiale Antigene (EmA) gehören daher zu den wichtigsten Laborparametern zur Unterstützung der Diagnose. In Kombination mit klinischen Befunden und histologischen Ergebnissen ermöglichen diese serologischen Tests eine zuverlässige Abklärung eines Zöliakieverdachts
Produktspezifikationen
| Titel | DotDiver CeliAK IgG |
| Produktcode | 5015 |
| Indikation | Zöliakie |
| Beschreibung | Dot-Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen deamidiertes Gliadin und Gewebetransglutaminase in humanem Serum |
| Format | Teststreifen beschichtet mit hochgereinigtem deamidiertem Gliadin und Gewebetransglutaminase (rec. human) |
| Gesamte Inkubationszeit | 64 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 24 x 2 |
Öffentliche Downloads
SDS [REF 5015][eng] SDS [REF 5015][deu] Flyer [Celiac Overview][eng]Geschützte Downloads - Kennwort erforderlich
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