4131, 3132 – AKLIDES® EmA

Highlights
- Verwendung von Affenspeiserohrabschnitten als Festphasensubstrat
- Indirekter Immunfluoreszenztest (IFA) zur qualitativen Bestimmung von IgA-Antikörpern im menschlichen Serum
- Unterstützt die Diagnose von Zöliakie und damit verbundenen Symptomen wie Dermatitis herpetiformis in Kombination mit klinischen und Laborbefunden
- Gebrauchsfertige Reagenzien einschließlich Objektträger, Kontrollen, Konjugat, PBS-Puffer und Einbettungsmedium
- Zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse für routinemäßige Labortests
- Manuelle Verarbeitung und automatisierte Bildgebung kompatibel mit AKLIDES®- oder akiron®-Systemen
- Geeignet zur Überwachung der Krankheitsaktivität und des Ansprechens auf die Behandlung
- Manuelle, professionelle In-vitro-DiagnostikCE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der AKLIDES® EmA ist ein Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen Bestimmung von IgA Antikörpern in humanem Serum gegen endomysiale Antigene (EmA) auf Gewebeschnitten der Affenspeiseröhre. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose der Zöliakie in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der AKLIDES® EmA ist für die manuelle Prozessierung und automatische Bildverarbeitung im AKLIDES® oder akiron® System bestimmt. Der Immunoassay ist für den professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Die Zöliakie, auch als Glutensensitivität bezeichnet, ist eine Autoimmunerkrankung des Dünndarms, die durch eine Entzündungsreaktion auf Gluten ausgelöst wird. Sie führt zu charakteristischen Dünndarmschäden, die eine sogenannte „flache“ Schleimhaut verursachen. Diese Schädigung beeinträchtigt die Aufnahme von Nährstoffen, was häufig zu Malabsorption und einem Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen führt.
Die Dermatitis herpetiformis stellt die kutane Manifestation der Zöliakie dar. Sie tritt schubweise auf und zeigt histologisch zöliakieähnliche Veränderungen im Dünndarm, die dem entzündlichen Prozess bei Zöliakiepatienten ähneln. Typisch ist die Bildung subepidermaler Blasen, in denen IgA-Antikörper in der Basalmembran nachgewiesen werden können, oft begleitet von Infiltraten aus neutrophilen und eosinophilen Zellen.
Serologisch gelten die Bestimmung von IgG- und IgA-Antikörpern gegen deamidiertes Gliadin sowie der Nachweis von Endomysium-Antikörpern (EmA-IgA) als die wichtigsten diagnostischen Parameter. EmA-IgA zeichnet sich durch eine diagnostische Spezifität von etwa 98 % und eine Sensitivität von über 95 % aus, wodurch es ein äußerst zuverlässiger Marker für die Zöliakie-Diagnose ist. Die Kombination aus serologischen Tests, klinischer Untersuchung und, wenn nötig, Dünndarmbiopsien ermöglicht eine präzise Diagnose und unterstützt die Überwachung des Therapieerfolgs, insbesondere bei glutenfreier Ernährung.
Produktspezifikationen
| Titel | AKLIDES® EmA |
| Produktcode | 4131 oder 4132 |
| Indikation | Zöliakie |
| Beschreibung | Immunfluoreszenzassay (IFA) zur Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen Inselzellantigene |
| Format | Objektträger, beschichtet mit Kryostat-Gewebeschnitten von Affen-Ösophagus |
| Inkubationszeit | 60 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 48 (12 x 4) oder 96 (12 x 8) |
Öffentliche Downloads
SDS [REF 4131, 4132][eng] SDS [REF 4131, 4132][deu] Flyer [Celiac Overview][eng] Flyer [IFA Product Portfolio][eng]Geschützte Downloads - Kennwort erforderlich
Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.