4119 – AKLIDES® ASMA

Highlights
- Objektträger mit Rattenmagengewebeschnitten beschichtet
- Screeningtest zur Unterstützung der Diagnose von Autoimmunlebererkrankungen
- Detektiert IgG-Antikörper gegen glatte Muskulatur
- Gebrauchsfertige Reagenzien (Ausnahme: Waschpuffer)
- Feinkörnige Fluoreszenz zeigt Antikörper gegen glatte Muskulatur und Parietalzellen an
- Konsistente Verarbeitung für die parallele Verwendung mehrerer AKLIDES® IFA-Assays
- Ausgezeichnete diagnostische Sensitivität und Spezifität
- Bildgebung unter Verwendung von AKLIDES®- oder akiron®-Systemen
- CE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der AKLIDES® ASMA ist ein Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen die glatte Muskulatur auf Gewebeschnitten des Rattenmagens. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose des autoimmunen Lebererkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für die manuelle Prozessierung und automatische Bildverarbeitung im AKLIDES® oder akiron® System bestimmt. Der Immunoassay ist für den professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Lebererkrankungen wie akute und chronische Hepatitis, primäre biliäre Zirrhose (PBC) und andere Formen der Leberzirrhose sind häufig durch das Vorhandensein von Antikörpern gegen die glatte, nicht gestreifte Muskulatur gekennzeichnet und stellen damit ein wichtiges diagnostisches Mittel für ASMA (Anti-Smooth-Muscle-Antikörper) dar. Der Nachweis von ASMA unterstützt die Abgrenzung autoimmuner Lebererkrankungen von anderen hepatischen Erkrankungen und kann zur Differenzierung verschiedener Krankheitsformen beitragen.
Darüber hinaus kann der ASMA-Nachweis bei anderen Erkrankungen von klinischem Interesse sein. Dazu zählen systemischer Lupus erythematodes (SLE), infektiöse Mononukleose sowie bestimmte maligne Erkrankungen wie Brust- und Eierstockkrebs oder maligne Melanome. In diesen Fällen dient die ASMA-Bestimmung als ergänzendes diagnostisches Werkzeug, insbesondere zur Interpretation komplexer Autoantikörperprofile.
Der Nachweis von ASMA mittels indirekter Immunfluoreszenztests auf Rattenmagen-Gewebeschnitten erfolgt durch eine charakteristische Fluoreszenzfärbung der glatten Muskelfasern in der Muscularis mucosa oder der Tunica muscularis ventriculi. Zusätzlich zeigen die interglandulären kontraktilen Febrillen der Magenschleimhaut eine feinkörnige Fluoreszenz, die spezifisch für ASMA ist. Diese Muster erlauben nicht nur den sensitiven Nachweis von Antikörpern, sondern geben auch Hinweise auf deren Zielantigene und damit auf die zugrundeliegende Pathologie.
Die Analyse von ASMA kann sowohl für die Erstdiagnose als auch für die Verlaufsbeobachtung von Autoimmunhepatitis eingesetzt werden. Veränderungen der Antikörpertiter können Hinweise auf Krankheitsaktivität, Remission oder Rezidiv geben und tragen so zur Optimierung therapeutischer Entscheidungen bei. In Kombination mit klinischen Befunden, Laborparametern wie Leberfunktionswerten und anderen Autoantikörpertests liefert der ASMA-Nachweis ein wertvolles diagnostisches Gesamtbild bei autoimmunen Lebererkrankungen.
Produktspezifikationen
| Titel | AKLIDES® ASMA |
| Produktcode | 4119 |
| Indikation | Autoimmunerkrankungen der Leber |
| Beschreibung | Immunfluoreszenzassay (IFA) zur Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen glatten Muskel |
| Format | Objektträger beschichtet mit Kryostat-Gewebeschnitten aus dem Magen von Ratten |
| Inkubationszeit | 60 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 48 (12 x 4) |
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