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3021, 3321 – D-Dimer Latex

Highlights

  • Verwendung eines Latex-Immunoassays zum Nachweis von D-Dimer (XL-FDP)
  • Qualitative und semiquantitative Bestimmung in humanem Plasma
  • Unterstützt die Diagnose thrombotischer und embolischer Ereignisse
  • Hohe diagnostische Relevanz bei der Beurteilung der Fibrinolyse
  • CE-gekennzeichnet

Zweckbestimmung

Der D-Dimer Latex ist ein qualitativer und semi-quantitativer rapid immunoassay zur Bestimmung von zirkulierenden Derivaten vernetzter Fibrin-Abbauprodukte (XL-FDP) in humanem Plasma. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von embolischen und thrombotischen Ereignissen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Unter-suchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Die Fibrinolyse, der katalytische Abbau von Fibrin in Blutgerinnseln, ist ein wichtiger Bestandteil der Regulation der Blutgerinnung und spielt eine zentrale Rolle bei der Auflösung von Thromben. Während des Gerinnungsprozesses wird durch die Aktivierung von Thrombin das lösliche Plasmaprotein Fibrinogen in Fibrin umgewandelt. Dieses polymerisiert zunächst zu einem nicht quervernetzten, löslichen Fibringel.

Im weiteren Verlauf aktiviert Thrombin den Gerinnungsfaktor XIII, der das Fibringel stabilisiert, indem er eine Quervernetzung der Fibrinfasern bewirkt. Dadurch entsteht ein stabiler, unlöslicher Fibrinthrombus, der zur Blutstillung beiträgt. Gleichzeitig wird der fibrinolytische Prozess eingeleitet, bei dem Plasmin gebildet wird. Plasmin ist das wichtigste Enzym für den Abbau von Fibrin und spielt eine entscheidende Rolle bei der Auflösung von Blutgerinnseln.

Entstehung von D-Dimer

Das fibrinolytische Enzym Plasmin spaltet sowohl Fibrinogen als auch Fibrin in verschiedene Abbauprodukte. Ein besonderes Merkmal ist, dass nur der Abbau von quervernetztem Fibrin spezifische Fragmente erzeugt, die als D-Dimer bezeichnet werden. Diese entstehen aus sogenannten quervernetzten Fibrinabbauprodukten (cross-linked fibrin degradation products, XL-FDP).

Da D-Dimer ausschließlich beim Abbau von quervernetztem Fibrin entsteht, gilt es als wichtiger diagnostischer Marker für aktivierte Gerinnungs- und Fibrinolyseprozesse. Der Nachweis von D-Dimer im Blut wird daher häufig zur Diagnose oder zum Ausschluss thrombotischer Erkrankungen eingesetzt. Er liefert wertvolle Hinweise auf das Vorliegen von Blutgerinnungsstörungen und unterstützt die klinische Beurteilung von Erkrankungen, bei denen eine verstärkte Thrombenbildung und -auflösung stattfindet.

Produktspezifikationen

Titel D-Dimer Latex
Produktcode 3021 oder 3321
Indikation Blutgerinnungsstörungen bei embolischen oder thrombotischen Ereignissen
Beschreibung Latex-Agglutinationstest zum qualitativen und semiquantitativen Nachweis von zirkulierenden Derivaten von vernetzten Fibrinabbauprodukten (XL-FDP) in humanem lasma
Format Agglutinationsobjektträger mit Latexkügelchen, mit einem monoklonalen Antikörper gegen D-Dimer beschichtet
Inkubationszeit 3 min.
Probenvolumen 20 µL Plasma
Anzahl der Bestimmungen 50 (50 x 1) oder 100 (100 x 1) Bestimmungen

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 3021, 3321][eng]   SDS [REF 3021, 3321][deu]

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