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4099 – HepAK 7plus Dot

Highlights

  • Verwendung hochgereinigter Antigene (M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA, F-Aktin) für den Festphasennachweis
  • Qualitativer Dot-Immunoassay zum gleichzeitigen Nachweis mehrerer IgG-Autoantikörper im menschlichen Serum
  • Unterstützt die Diagnose von Autoimmunerkrankungen der Leber, einschließlich AIH, PBC und PSC
  • Gebrauchsfertige Teststreifen, Probenverdünnungsmittel, Konjugat und Substrat für einen effizienten Arbeitsablauf
  • Enzymbasierter Nachweis mit klarem, unlöslichem Farbsignal für eine semiquantitative Interpretation
  • Zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse für routinemäßige Labortests
  • Geeignet für die Überwachung des Krankheitsverlaufs und extraartikulärer Manifestationen
  • Manuelle, professionelle In-vitro-Diagnostik
  • CE-gekennzeichnet

Zweckbestimmung

Der HepAK 7plus Dot ist ein qualitativer Dot Immunoassay zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA und F-Aktin in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von autoimmunen Lebererkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Primäre autoimmune Lebererkrankungen (PAL) wie die autoimmune Hepatitis (AIH), die primär biliäre Zirrhose (PBC) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) gehören zu einer Gruppe chronischer Lebererkrankungen mit immunologischer Ursache. Charakteristisch für diese Erkrankungen ist eine autoimmune Pathogenese, bei der das Immunsystem körpereigene Leberstrukturen angreift. Infolgedessen kommt es zu chronischen Entzündungsprozessen und fortschreitenden Gewebeschäden, die langfristig zu strukturellen Veränderungen der Leber führen können.

Bedeutung der Autoantikörperdiagnostik

Das Auftreten spezifischer Autoantikörper ist ein zentrales Merkmal dieser Erkrankungen und liefert wichtige diagnostische Hinweise. Vor der Diagnose einer autoimmunen Lebererkrankung sollte jedoch eine infektiöse Ursache, beispielsweise eine virale Hepatitis, ausgeschlossen werden. Die Bestimmung der entsprechenden Autoantikörper im Serum stellt daher einen wichtigen Bestandteil der differenzialdiagnostischen Abklärung dar und unterstützt die klinische Einordnung chronischer Lebererkrankungen.

Charakteristische Antikörperprofile

Die verschiedenen Formen autoimmuner Lebererkrankungen sind durch unterschiedliche Autoantikörperprofile gekennzeichnet. Bei der primär biliären Zirrhose (PBC) ist insbesondere das Auftreten von Antikörpern gegen mitochondriale Antigene, vor allem gegen das M2-Antigen, typisch und gilt als wichtiger serologischer Marker.

Bei der autoimmunen Hepatitis (AIH) lassen sich häufig mehrere Autoantikörper nachweisen, darunter antinukleäre Antikörper (ANA), Antikörper gegen glatte Muskulatur (ASMA), Antikörper gegen mikrosomale Leber- und Nierenantigene (LKM) sowie Antikörper gegen das lösliche Leberantigen (SLA). Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist dagegen häufig mit ANCA-Mustern assoziiert, die serologisch, beispielsweise mittels indirekter Immunfluoreszenz auf Neutrophilen, nachgewiesen werden können und zusätzliche Hinweise auf die zugrunde liegende immunologische Aktivität liefern.

Produktspezifikationen

Titel HepAK 7plus Dot
Produktcode 4099
Indikation Autoimmunerkrankung der Leber
Beschreibung Dot-Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA und F-Actin in humanem Serum
Format Teststreifen beschichtet mit M2, gp210, sp100, LKM1, LC1, SLA und F-Actin
Gesamte Inkubationszeit 80 min.
Probenvolumen 10 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 24 x 7

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 4099][eng]   SDS [REF 4099][deu]

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Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.

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