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86048, 86096 EmA IFA

Highlights

  • Objektträger mit Gewebeschnitten aus Affenspeiseröhre beschichtet
  • Spezifischer Nachweis von IgA-Antikörpern gegen Endomysium
  • Unterstützt die Diagnose von Zöliakie
  • Qualitätssichere Handhabung in Routinelabors
  • Konsistente Verarbeitung für die parallele Verwendung mehrerer IF-Assays
  • Hohe diagnostische Sensitivität und Spezifität
  • Für den manuellen professionellen In-vitro-Diagnostikeinsatz konzipiert
  • CE-gekennzeichnet

Zweckbestimmung

Der EmA IFA ist ein Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen und semi-quantitativen Bestimmung von IgA Antikörpern in humanem Serum gegen Endomysium auf Gewebeschnitten der Affenspeiseröhre. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von Zöliakie in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Dünndarmschäden bei Zöliakie

Die Zöliakie oder Glutensensitivität ist eine Autoimmunerkrankung, die den Dünndarm betrifft und durch charakteristische Schleimhautschäden gekennzeichnet ist, die zu einer sogenannten „flachen“ Schleimhaut führen. Durch diese Veränderungen kommt es häufig zu einer Malabsorption, die zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D führen kann. Zusätzlich wird die Struktur der Enterozyten beeinträchtigt: Die Aktivität der Bürstensaumenzyme ist vermindert, was die Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen weiter einschränkt. Diese Schäden aktivieren die lokale Immunreaktion, was zur Zottenatrophie führt und die Darmbarriere zusätzlich schwächt.

Dermatitis herpetiformis: Hautmanifestation der Zöliakie

Eine besondere Form der Zöliakie ist die Dermatitis herpetiformis, eine chronisch-rezidivierende Autoimmunerkrankung der Haut. Bei Betroffenen lassen sich zöliakieähnliche Veränderungen im Darm nachweisen, die denen bei klassischen Zöliakiepatienten ähneln. Klinisch zeigt sich die Erkrankung durch subepidermale Blasen, die stark jucken können. Histologisch finden sich in diesen Blasen IgA-Antikörper, die sich in der Basalmembran ablagern, häufig in Kombination mit neutrophilen und eosinophilen Infiltraten. Die immunologische Reaktion in Haut und Darm ist eng miteinander verknüpft und unterstreicht die systemische Natur der Erkrankung.

Serologische Marker und Diagnostik

Darüber hinaus können Zöliakiepatienten neben IgA-Antikörpern gegen Gewebstransglutaminase (tTG) und deamidiertes Gliadin (dG) auch andere Autoantikörper entwickeln, die eine diagnostische und prognostische Bedeutung haben. Die serologischen Tests ermöglichen somit nicht nur die Sicherstellung der Diagnose, sondern auch die Überwachung des Therapieerfolgs, insbesondere bei Einhaltung einer glutenfreien Diät.

Publikationen

Produktspezifikationen

Titel EmA IFA
Produktcode 86048 oder 86096
Indikation Zöliakie
Beschreibung Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen und semi-quantitativen Bestimmung von IgA Antikörpern in humanem Serum gegen Endomysium
Format Objektträger, beschichtet mit Kryostat-Gewebeschnitten der Affenspeiseröhre
Gesamte Inkubationszeit 60 min.
Probenvolumen 20 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 48 (12 x 4) oder 96 (12 x 8)

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 86048, 86096][eng]   SDS [REF 86048, 86096][deu]   Flyer [Celiac Overview][eng]   Flyer [IFA Product Portfolio][eng]

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Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.

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