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84048 – ASMA IFA

Highlights

  • Objektträger mit Rattenmagengewebeschnitten zum spezifischen Nachweis von IgG-Antikörpern gegen glatte Muskulatur
  • Nachweis von Anti-Smooth-Muscle-Antikörpern (ASMA) als Marker für autoimmune Lebererkrankungen
  • Unterstützt die Diagnose von akuter und chronischer Hepatitis, primärer biliärer Zirrhose, Leberzirrhose, SLE und anderen systemischen Erkrankungen
  • Klare Fluoreszenzmuster in der Muscularis mucosa und Tunica muscularis ermöglichen eine präzise Identifizierung
  • Enthält gebrauchsfertige Substrat-Objektträger, Positiv- und Negativkontrollen, Konjugate, PBS-Puffer, Einbettungsmedium, Blotting-Schablonen und Deckgläser
  • Manuelles Verfahren, optimiert für den professionellen Einsatz in der In-vitro-Diagnostik
  • CE-gekennzeichnet für In-vitro-Diagnostikanwendungen

Zweckbestimmung

Der ASMA IFA ist ein Immunfluoreszenzassay (IFA) zur qualitativen und semi-quantitativen Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen Antigene der glatten Muskulatur auf Gewebeschnitten von Rattenmagen. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von autoimmunen Lebererkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Störungen der zellulären und/oder humoralen Immunreaktion können zu Autoimmunerkrankungen führen, bei denen sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigene Zellen richtet. Dies kann eine Vielzahl von Krankheiten hervorrufen, darunter insbesondere Lebererkrankungen. Akute und chronische Hepatitis, primäre biliäre Zirrhose (PBC) sowie andere Formen der Leberzirrhose gehen häufig mit dem Vorhandensein von Antikörpern gegen die glatte, ungestreifte Muskulatur einher, weshalb diese Antikörper als diagnostisches Mittel für ASMA (Anti-Smooth Muscle Antibodies) dienen.

Darüber hinaus kann der Nachweis von ASMA die Diagnose anderer Erkrankungen unterstützen, darunter systemischer Lupus erythematodes (SLE), infektiöse Mononukleose, Brust- und Eierstockkrebs sowie maligne Melanome. Die Bestimmung erfolgt in der Regel über indirekte Immunfluoreszenztests auf Gewebeschnitten des Rattenmagens. Dabei zeigt sich eine charakteristische Fluoreszenz der glatten Muskelfasern in der Muscularis mucosa und der Tunica muscularis ventriculi, ergänzt durch eine Fluoreszenz der interglandulären kontraktilen Febrillen der Magenschleimhaut.

Dieser spezifische Färbungsbefund ermöglicht eine zuverlässige Identifikation von ASMA und unterstützt so die Differenzialdiagnose von Lebererkrankungen und systemischen Autoimmunerkrankungen. Zusätzlich erlaubt die Verwendung standardisierter Immunfluoreszenzmethoden eine konsistente und reproduzierbare Auswertung, die auch in Routinelaboren problemlos durchführbar ist.

Produktspezifikationen

Titel ASMA IFA
Produktcode 84048
Indikation Autoimmunerkrankungen der Leber
Beschreibung Immunfluoreszenzassay (IFA) zur Bestimmung von IgG Antikörpern in humanem Serum gegen glatten Muskel
Format Objektträger beschichtet mit Kryostat-Gewebeschnitten aus dem Magen von Ratten
Gesamte Inkubationszeit 60 min.
Probenvolumen 10 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 48 (12 x 4)

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 84048][eng]   SDS [REF 84048][deu]   Flyer [IFA Product Portfolio][eng]

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Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.

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