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5012 – Anti-Phospholipid 10 Dot

Highlights

  • Nachweis von IgG-Antikörpern gegen IgG und/oder IgM-Antikörpern gegen Phospholipide und Serumproteine
  • Line-Immunoassay für die gleichzeitige Untersuchung mehrerer Antigene
  • Qualitätsgesicherte Handhabung in Routinelabors
  • Gebrauchsfertige Teststreifen (Ausnahme: Puffer), farbige und mit Barcode versehene Reagenzien
  • Hilft bei der Diagnose des Antiphospholipid-Antikörper-Syndroms (APAS) in Verbindung mit anderen klinischen und Laborbefunden
  • Unterscheidet zwischen Antikörpern gegen Phospholipide und solchen, die den Cofaktor ß2-GP I benötigen
  • Hohe Präzision und Reproduzierbarkeit innerhalb des Messbereichs
  • CE-gekennzeichnet
  • Automatisierbar

Zweckbestimmung

Der Anti-Phospholipid 10 Dot ist ein qualitativer Line Immunoassay zur Bestimmung von IgG oder IgM Antikörpern gegen gegen Phospholipide und Serumproteine in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose de Antiphospholipid Antikörper Syndroms (APAS) in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Das Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndrom (APAS) ist eine Autoimmunerkrankung, die durch Thrombozytopenie, arterielle und venöse Thrombosen sowie wiederholte Schwangerschaftsverluste charakterisiert ist. Häufig tritt APAS gemeinsam mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) auf. Zentral für die Erkrankung ist das Vorhandensein von Autoantikörpern, die negativ geladene Phospholipide erkennen.

Pathophysiologie und Zielantigene

Bei Patienten mit APAS binden Phospholipid-Antikörper bevorzugt an Phospholipide, die mit Plasmaprotein-Kofaktoren assoziiert sind, insbesondere β2-Glykoprotein-I (β2 GP-I). Dieses Protein hat ein Molekulargewicht von etwa 50 kDa und beeinflusst die Thrombozytenaggregation sowie die Gerinnung. Die Interaktion von negativ geladenen Phospholipiden wie Cardiolipin mit der positiv geladenen fünften Domäne von β2 GP-I verursacht Konformationsänderungen im Protein und führt zur Bildung neuer Epitope, die von Autoantikörpern erkannt werden.

Diagnostische Bedeutung der Anti-Phospholipid-Antikörper

Anti-Cardiolipin-Antikörper werden primär zur Diagnose von APAS herangezogen. Andere Antikörper gegen Phospholipide werden vor allem in der Differenzialdiagnose eingesetzt, insbesondere wenn Anti-Cardiolipin-Antikörper nicht nachweisbar sind. Der Nachweis dieser Autoantikörper ist entscheidend für die Bestätigung der Erkrankung, die Beurteilung des Thromboserisikos und die therapeutische Planung, da frühzeitige Interventionen wie Antikoagulation und Immuntherapie Komplikationen verhindern können.

 

Publikationen

Produktspezifikationen

Titel Anti-Phospholipid 10 Dot
Produktcode 5012
Indikation Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndrom
Beschreibung Line Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG oder IgM Antikörpern gegen Phospholipide und Serumproteine in humanem Serum
Format Teststreifen beschichtet mit Cardiolipin, Phosphatidsäure, Phosphatidylcholin, -Ethanolamin, -Glycerin, -Insitol, -Serin, Annexin V, β2-Glykoprotein I und Prothrombin
Gesamte Inkubationszeit 55 min.
Probenvolumen 30 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 20 x 10

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 5012][eng]   SDS [REF 5012][deu]   Flyer [Anti-Phospholipids][eng]

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Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.

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