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4289 – ANA 12 LINE

Highlights

  • Verwendung von IgG-Antikörpern gegen 12 nukleäre und zytoplasmatische Antigene
  • Enthält wichtige Autoantigene (dsDNA, Sm, RNP, SS-A/SS-B, Scl-70, CENP-B, Jo-1 und andere)
  • Qualitative Antikörperprofilierung für die Differentialdiagnose
  • Klare visuelle Interpretation mit intensitätsbasierten Ergebnissen
  • Unterstützt die Diagnose systemischer entzündlicher rheumatischer Erkrankungen
  • Gebrauchsfertige Linien-Immunoassay-Streifen mit integrierten Kontrollen
  • CE-gekennzeichnet
  • Manuelle professionelle In-vitro-Diagnostik

Zweckbestimmung

Der ANA 12 LINE ist ein qualitativer Line Immunoassay zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene (dsDNA, Nukleosomen, Sm, Ribosomen, Histone, RNP, SS-A 60, SS-A 52, SS-B, Scl-70, CENP-B und Jo-1) in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von systemischen rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

Das Auftreten von Autoantikörpern, die gezielt Bestandteile des Zellkerns angreifen, ist ein zentrales Kennzeichen vieler systemischer Autoimmunerkrankungen. Dazu zählen insbesondere der systemische Lupus erythematodes (SLE), das Sjögren-Syndrom, die progressive systemische Sklerose (PSS), die gemischte Bindegewebserkrankung (MCTD), die rheumatoide Arthritis (RA) sowie die Dermatomyositis.

Der Nachweis dieser Autoantikörper in Patientenproben, wie Plasma oder Serum, ist inzwischen ein gut etablierter Standard in der Diagnostik. Sie liefern nicht nur Hinweise auf das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung, sondern ermöglichen auch eine genauere Klassifikation und Prognoseabschätzung. Die Analyse von Autoantikörpern dient somit als unverzichtbares Werkzeug für Ärzte, um systemische Autoimmunerkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielte therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

Methodische Ansätze

Zur Detektion werden indirekte Immunfluoreszenzassays (IFA) oder moderne Multiplex-Bead-basierte Assays verwendet. Diese Methoden erlauben sowohl die qualitative als auch semi-quantitative Bestimmung der Autoantikörper und können spezifische Antikörpermuster identifizieren, die auf bestimmte Krankheitsbilder hinweisen. So trägt die serologische Diagnostik wesentlich dazu bei, die komplexe Pathogenese systemischer Autoimmunerkrankungen zu verstehen und individuell abgestimmte Therapieentscheidungen zu treffen.

Publikationen

Produktspezifikationen

Titel ANA 12 LINE
Produktcode 4289
Indikation Systemische Autoimmunkrankheiten
Beschreibung Line Immunoassay zur qualitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene in humanem Serum
Format Teststreifen beschichtet mit dsDNA, Nukleosomen, Sm, Ribosomen, Histon, RNP, SS-A 60, SS-A 52, SS-B, Scl-70, CENP-B und Jo-1
Gesamte Inkubationszeit 80 min.
Probenvolumen 20 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 20 x 12

Öffentliche Downloads

  SDS [REF 4289][eng]   SDS [REF 4289][deu]

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Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.

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