4050 – Anti-Phospholipid screen

Highlights

  • Verwendung gereinigter Phospholipide (Cardiolipin, Phosphatidylserin, -inositol, -ethanolamin, Phosphatidsäure) sowie β2-Glykoprotein I als Beschichtungsantigene
  • Quantitative Bestimmung von IgG- und/oder IgM-Antikörpern im humanen Serum
  • Unterstützung der Diagnose des Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndroms (APAS) in Verbindung mit klinischen und laborchemischen Befunden
  • Differenzierung zwischen autoimmunen Phospholipid-Antikörpern und Antikörpern, die bei Infektionskrankheiten auftreten
  • Nachweis krankheitsrelevanter Autoantikörper, die Phospholipid-Protein-Komplexe erkennen
  • Manueller Test für den professionellen in-vitro-diagnostischen Gebrauch
  • CE-gekennzeichnet

Zweckbestimmung

Der Anti-Phospholipid screen ist ein quantitativer Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA) zur Bestimmung von IgG und / oder IgM Antikörpern gegen Phospholipide (Cardiolipin, Phosphatidyl-serine, -inositol, -ethanolamin, Phosphatidsäure und β2-Glycoprotein I in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von Antiphospholipid Antikörper Syndroms (APAS) in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriums-medizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.


Diagnostische Bedeutung

APAS, eine Autoimmunerkrankung, die sich durch klinische Symptome wie Thrombozytopenie, arterielle (venöse) Thrombose und rezidivierende fötale Verluste bemerkbar macht, sowie der systemische Lupus erythematodes (SLE) sind durch das Vorhandensein von Autoantikörpern gekennzeichnet, die auf negativ geladene Phospholipide reagieren. Der Nachweis solcher Autoantikörper ist gut etabliert und spielt eine wesentliche Rolle bei der Diagnostik systemischer Autoimmunerkrankungen.

Bei Autoimmunpatienten scheinen Phospholipid-Antikörper Phospholipide zu erkennen, die mit Plasmaprotein-Kofaktoren assoziiert sind, z. B. β2-Glykoprotein-I (β2 GP-I), ein Serumprotein mit einem Molekulargewicht von ca. 50 kDa, das die Thrombozytenaggregation und Gerinnung beeinflusst. Negativ geladene Phospholipide wie Cardiolipin interagieren mit der positiv geladenen fünften Domäne von β2 GP-I, eine Interaktion, die zu Konformationsänderungen des Proteins und zur Bildung neuer Epitope führt, die von autoimmunen Phospholipid-Autoantikörpern erkannt werden.

Produktspezifikationen

Titel Anti-Phospholipid screen
Produktcode 4050
Indikation Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndrom (APAS)
Beschreibung Enzymimmunoassay zur quantitativen Bestimmung von IgG und / oder IgM Antikörpern gegen Phospholipide in humanem Serum
Format Mikrotiterplatte beschichtet mit gereinigtem humanem Cardiolipin, Rinderphosphatidylserin, -inositol, -ethanolamin, Phosphatidsäure und humanem β2-Glykoprotein I
Gesamte Inkubationszeit 105 min.
Probenvolumen 10 µL Serum
Anzahl der Bestimmungen 96 (89 x 1) + 5 x Kalibratoren + 2 x Kontrollen

Öffentliche Downloads

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