5032 – ANAscreen quant

Highlights
- Nachweis von IgG-Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene (ANA)
- Unterstützt die Diagnose systemischer Autoimmunerkrankungen (SLE, Sjögren-Syndrom, PSS, MCTD, RA, Dermatomyositis)
- ELISA-basierter Immunoassay unter Verwendung von HeLa-Kernen, nativen und rekombinanten Antigenen
- Sensitiver und spezifischer Antikörpernachweis
- Halbautomatische oder manuelle Handhabung in professionellen Labors
- Gebrauchsfertige Reagenzien (außer Waschpuffer)
- Kurze Inkubationszeiten, Verarbeitung bei Raumtemperatur
- Quantitative oder qualitative Bestimmung der Antikörperkonzentrationen
- Validiert für den routinemäßigen diagnostischen Einsatz
- CE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der ANAscreen quant ist ein quantitativer Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA) zur Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose systemischer Autoimmunerkrankungen in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Grundlagen und Klassifikation von Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen basieren auf Störungen des Immunsystems. Synthetisierte Antikörper und autoreaktive T-Zellen richten sich gegen körpereigene Strukturen und führen zu lokalen oder systemischen Entzündungsreaktionen. Grundsätzlich kann jedes Organ oder Gewebe betroffen sein. Bisher wurden hunderte Autoimmunerkrankungen beschrieben, die grob in drei Gruppen eingeteilt werden können. Bei organspezifischen Autoimmunerkrankungen sind einzelne Organe betroffen. Systemische, nicht-organspezifische Autoimmunerkrankungen umfassen beispielsweise Kollagenosen oder andere systemisch-entzündliche rheumatische Erkrankungen. Hier werden häufig Antikörper gegen nukleäre oder zytoplasmatische Antigene nachgewiesen, die in nahezu allen Zellen vorkommen. Darüber hinaus existieren Mischformen organspezifischer und systemischer Autoimmunerkrankungen.
Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Die häufigsten Erkrankungen sind Schuppenflechte, rheumatoide Arthritis, Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose, Morbus Crohn sowie autoimmune Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow. Autoimmunerkrankungen treten bei Frauen häufiger auf als bei Männern.
Diagnostik und Nachweis von ANA-Antikörpern
Die Diagnose basiert auf klinischem Krankheitsbild und laborchemischen Untersuchungen. Der klinische Verdacht stützt sich insbesondere auf den Nachweis von Antikörpern gegen nukleäre oder zytoplasmatische Antigene (ANA), charakteristisch für systemische Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, progressive systemische Sklerose, Mischkollagenose, rheumatoide Arthritis oder Dermatomyositis.
Zur Bestimmung von IgG-Antikörpern hat sich der ELISA auf Basis einer Mischung von HeLa-Zellkernen, nativen und rekombinanten Antigenen bewährt. Dieser Immunoassay ermöglicht einen sensitiven Nachweis von Antikörpern gegen nukleäre oder zytoplasmatische Antigene und unterstützt die Diagnostik systemischer Autoimmunerkrankungen.
Produktspezifikationen
| Titel | ANAscreen quant |
| Produktcode | 5032 |
| Indikation | Systemische Autoimmunerkrankungen |
| Beschreibung | Enzymimmunoassay zur quantitativen Bestimmung von IgG Antikörpern gegen nukleäre und zytoplasmatische Antigene in humanem Serum |
| Format | Mikrotiterplatte, beschichtet mit HeLa-Kernen und angereichert mit rekombinanten und nativen Antigenen |
| Gesamte Inkubationszeit | 105 min. |
| Probenvolumen | 10 µL Serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 96 (90 x 1) + 5 x Kalibratoren + 1 x Kontrolle |
Öffentliche Downloads
Flyer [REF 5032][ANAscreen quant][eng] Flyer [REF 5032][ANAscreen quant][deu] SDS [REF 5032][eng] SDS [REF 5032][deu]Geschützte Downloads - Kennwort erforderlich
Aktuelle Version der Gebrauchsanweisung. Die jeweils gültige Version für die Testdurchführung finden Sie in der Produktverpackung.