4046, 4046-5 – RF IgM

Highlights
- Verwendung von Kaninchen-IgG als Beschichtungsantigen und polyklonalem Anti-Human-IgM zur Detektion
- Semiquantitative Bestimmung von IgM-Rheumafaktor (RF)
- Einsatz als Unterstützung bei der Diagnose der rheumatoiden Arthritis (RA) in Verbindung mit klinischen und laborchemischen Befunden
- Nachweis von IgM-RF, dem am häufigsten mit RA assoziierten Isotyp
- Verwendung hochspezifischer Reagenzien, einschließlich mit Kaninchen-IgG beschichteter Mikrotiterstreifen und polyklonalem Anti-Human-IgM-Konjugat
- Manueller Test für den professionellen In-vitro-diagnostischen Gebrauch
- CE-gekennzeichnet
Zweckbestimmung
Der RF IgM ist ein quantitativer Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA) zur Bestimmung von IgM Rheumafaktoren in humanem Serum. Er dient zur Unterstützung bei der Diagnose von Rheumatoider Arthritis (RA) in Verbindung mit anderen klinischen und laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen. Der Immunoassay ist für den manuellen professionellen in-vitro diagnostischen Gebrauch bestimmt.
Diagnostische Bedeutung
Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Weltweit sind etwa 0,5 bis 1,0 % der Bevölkerung davon betroffen. Charakteristisch für rheumatoide Arthritis sind schmerzhafte Gelenke in den Fingern oder Zehen, aber auch Knie, Schultern, Hüften oder andere Gelenke können betroffen sein. Die Schmerzen sind oft morgens am stärksten. Mit dem Fortschreiten der Krankheit nimmt die Zahl der betroffenen Gelenke in der Regel zu. Die Diagnose der rheumatoiden Arthritis stützt sich auf die klinischen Symptome, bildgebende Verfahren und Laboranalysen. In der Routinediagnostik ist die serologische Bestimmung der Rheumafaktoren eine der klassischen und zunächst am häufigsten durchgeführten Analysen. Rheumafaktoren sind meist IgM-Antikörper, die sich gegen IgG-Antikörper richten und bei der Mehrzahl der Patienten mit rheumatoider Arthritis nachweisbar sind. Sie gelten daher als empfindlicher Marker für den Labornachweis einer rheumatoiden Arthritis.
Hohe Konzentrationen von RF sind häufig mit einer schwereren Erkrankung verbunden, die eine schnellere Zerstörung der Gelenke umfasst. Darüber hinaus werden sie bei Patienten mit extraartikulären Manifestationen wie rheumatoiden Knoten, Polyneuropathie, Vaskulitis oder Sicca-Syndrom gefunden. RF können dem IgG-, IgM- oder IgA-Isotyp angehören, wobei extraartikuläre Manifestationen mit IgA-RF assoziiert zu sein scheinen. IgA- und IgG-RF bei RA gelten seit langem als prognostische Marker für systemische Manifestationen. Wie RF des IgM-Isotyps scheinen hohe Konzentrationen von IgG RF bei Patienten mit fortschreitenden Gelenkerosionen aufzutreten.
Produktspezifikationen
| Title | RF IgM |
| Produktcode | 4046 or 4046-5 |
| Indikation | Rheumatoide Arthritis |
| Beschreibung | Enzymimmunoassay zur quantitativen Bestimmung von Rheumafaktor IgM in humanem Serum |
| Format | Mikrotiterplatte beschichtet mit Kaninchen-IgG |
| Gesamte Inkubationszeit | 105 min. |
| Probenvolumen | 10 µL serum |
| Anzahl der Bestimmungen | 96 oder 5 x 96 ((89 x 1) + 5 x Kalibratoren + 2 x Kontrollen) |
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