Öffentliche Förderung

Viele Neuentwicklungen der Firma Medipan GmbH werden durch öffentliche Fördermittel unterstützt. Die innovative Leistungsfähigkeit von Medipan GmbH kann dadurch voll ausgeschöpft werden und trägt gerade in den letzten Jahren zum Wachstum des Unternehmens bei.

ESF Projekt:

Projekttitel

GCP-Training, durchgeführt durch die Pharma Akademie - am 15.02.2019

 

Das Programm ist angelehnt an die curricularen Vorgaben der Bundesärztekammer von 2016.

Die Gute Klinische Praxis (Good Clinical Practice, GCP) ist eine international anerkannte, nach ethischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellte Regel für die Durchführung von klinischen Studien am Menschen. Sie verfolgt das Ziel, einen einheitlichen Standard für die Europäische Union, Japan und die USA zu schaffen, um so die Sicherheit und das Wohl der Prüfungsteilnehmer/innen gemäß der Deklaration von Helsinki zu gewährleisten. Die Vereinheitlichung soll zudem bei der gegenseitigen Anerkennung klinischer Daten durch die Zulassungsbehörden in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen helfen. Das ICH GCP-Training soll die Teilnehmer/innen befähigen, im Praxisalltag klinische Studien gemäß den GCP-Anforderungen durchzuführen.

Acht Mitarbeiter der Firma Medipan GmbH haben diese Fortbildung mit Erfolg absolviert.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.


EFRE Projekte:

Projekttitel

Automatisierte Bestimmung von 8-OHdG

Zuwendungszeitraum:  1. Januar 2020 - 30. Juni 2022

Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) werden kontinuierlich in lebenden Zellen aerober Organismen als Teil der physiologischen Prozesse, metabolischen und anderen biochemischen Reaktionen gebildet. Diese endogen erzeugten ROS und sauerstofffreien Radikale haben wichtige physiologische Funktionen, können aber aufgrund ihrer reaktiven Natur oxidative Schäden an Lipiden, Proteinen und RNA/DNA verursachen. Auch exogene Faktoren wie Stress, Ernährung, Sport, UV-Strahlung, Tabakrauch, Asbest und krebserregende Stoffe können unter verschiedenen Bedingungen ROS produzieren. Unter normalen physiologischen Bedingungen wird in allen aeroben Organismen ein Gleichgewicht zwischen endogenen Oxidantien und zahlreichen enzymatischen und nicht-enzymatischen/ niedermolekularen Antioxidantien aufrechterhalten. Tritt ein Ungleichgewicht auf, verursachen Oxidantien umfangreiche Schäden an der DNA, was wiederum zu Alterung, bösartigen Tumoren und anderen degenerativen Erkrankungen führt. In allen lebenden Zellen wird beschädigte DNA enzymatisch repariert, so dass sie ihre normale Funktion wiedererlangt, während fehlerhafte DNA zu Mutationen (Basensubstitution, Deletionen und Strangfragmentierung), die zur Karzinogenese führen kann. Obwohl bei oxidativer Schädigung der DNA eine breite Palette teils sehr spezifischer Reaktionsprodukte entsteht (Basen und Zuckermodifikationen, kovalente Vernetzungen, ein- und doppelsträngige Brüche), konzentrierte sich das Interesse vor allem auf Nukleobase-Modifikationen und insbesondere auf die reichlich vorhandene Läsion 8-Oxo-2-deoxyguanosin, welche in vivo gebildet wird und nach Hydrolyse der DNA zu Komponentenbasen quantitativ in Zellen gemessen werden kann.

Unsere Teilnahme an folgenden Projekten wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert. 

 


Verbundprojekt NeuroMiR:

Projekttitel

NeuroMiR – Der Demenz im Blut auf der Spur

Zuwendungszeitraum:  1. Februar 2022 - 31. Dezember 2025

In der gegenwärtigen Gesellschaft nimmt die Häufigkeit an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson stetig zu. Auftretende Symptome reichen von Gedächtnis- und Bewegungsstörungen bis hin zur Unfähigkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Diese Veränderungen stellen sowohl die Patienten selbst als auch die Angehörigen vor außerordentliche Belastungen. Eine verlässliche Diagnose ist bisher erst nach Ausbruch der Krankheit nachweisbar. Eine frühzeitige Diagnostik mit verschiedenen Parametern spielt deshalb eine sehr wichtige Rolle, einerseits um die Erkrankung möglichst zeitig zu erkennen und andererseits, um ihren Verlauf rechtzeitig beeinflussen zu können.

Jüngste Erkenntnisse aus der Forschung zeigen ein großes Potential in der neuen Biomarkerklasse microRNA, welche bei erkrankten Personen schon vor dem Auftreten erster Symptome charakteristische Veränderungen aufweisen. Biomarker sind in der Medizin messbare Parameter biologischer Prozesse, die prognostische oder diagnostische Aussagekraft haben. Daher können sie als Indikatoren für Krankheiten herangezogen werden.

Die Vision des Verbundprojekts NeuroMiR ist es, microRNAs im Blut von Patienten routinemäßig gemeinsam mit den konventionellen Proteinmarkern zu messen.

Hierfür soll eine kleine Blutprobe genügen statt einer aufwendigen und risikobehafteten Probenentnahme aus dem Knochenmark. Das Verbundprojekt um den Mediziner und Unternehmer Prof. Dr. Dirk Roggenbuck entwickelt eine Plattform, basierend auf der Videoscan-Technologie, die sowohl Protein- als auch Nukleinsäure-Biomarker simultan und hochsensitiv detektiert. Die Biomarker werden durch spezifische Antikörper bzw. Fängersonden, die an mikrometergroße Polymerpartikel (Beads) gekoppelt sind, aus dem Patientenblut gebunden. Eingebettet in einem neuartigen Hydrogel, das im Rahmen des Projekts entwickelt wird, entstehen am Bead durch enzymatische Reaktion Nah-Infrarot (NIR)-Signale, die mit einem neu entwickelten NIR-Fluoreszenzmikroskops detektiert werden. Anschließend werden die Beads innerhalb der eigens entwickelten Mikrofluidikchips weiterverarbeitet, um mehrere Biomarker zeitgleich zu untersuchen. Es entsteht eine hochsensitive Bead-basierte Multiparameteranalytik, die zur Point-of-Care-Diagnostik eingesetzt und zukünftig um weitere Biomarker ergänzt werden kann.

Der regionale Schwerpunkt dieses Clusters liegt in der Region Berlin/Brandenburg mit Verbindungen nach Thüringen und Sachsen. Die Bündnispartner umfassen drei Forschungseinrichtungen: die Professur Immuntechnologie an der Universität Potsdam, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Berlin. Als Industriepartner beteiligen sich sechs klein- und mittelständische Unternehmen: GA Generic Assays GmbH, Medipan GmbH, Askion GmbH, BiFlow GmbH, PolyAn GmbH und new/era/mabs GmbH.

Das Projekt ist eines von 12 weiteren geförderten Verbundprojekten aus dem RUBIN Programm des BMBFs zur Förderung regionaler mittelständischer Unternehmen.

Quelle NeuroMiR


EFRE Projekte: 

Messen & Kongresse

Unsere Teilnahme an folgenden Kongressen wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für

regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert.

 

2022

13. Int. Autoimmunkongress

Athen (GR)

10. - 16. Juni 2022

2021

Medlab Middle East 2021

Dubai (VAE)

21. - 24. Juni 2021

 

12. Int. Autoimmunkongress

Athen (GR)

28. May - 01. Juni 2021

2020

MEDICA Düsseldorf 2020

Düsseldorf

16. - 19. November 2020

 

Medlab Middle East 2020

Dubai (VAE)

03. - 06. Februar 2020


Wir bedanken uns bei den Förderträgern für ihr Vertrauen!